Erfahrungen

 

Mal etwas zum Schmunzeln in der Angst

Ich bin Vater eines 4-jährigen Kindes. Mein Sohn Ronny hat in den letzten 2 Jahren mit gestern insgesamt 3 Krupp-Anfälle gehabt. Alle vom Schweregrad 2-3 .

Nun, gestern (oder besser heute früh 4 Uhr) stand Ronny bei uns vor der Schlafzimmertür und "bellte" mächtig. Mama war schon am schlafen und ich war im Wohnzimmer. Beide wie auf Kommando bei ihm gestanden und Mama hat ihn flugs im Arm gehabt. Er rang sehr nach Luft, es rollten kleine Kullertränen die Wangen hinunter, das bekannte schlimme Hustengeräusch und das gefürchtete Luftholgeräusch waren zu hören.

Meine Frau reagiert in solchen Situationen sehr panisch, weswegen ich Ihr gleich den Kleinen abnahm und sie wieder ins Schlafzimmer schickte. Ich ging derweil mit Ronny auf dem Arm, seinen Rücken streichelnd und beruhigend auf ihn einredend ins Wohnzimmer. Dort machte ich gleich die Terrassentür weit auf und setzte mich mit ihm und einer Decke dick eingewickelt in den Sessel. Seit Anfallbeginn sind mittlerweile ca. 30 Minuten vergangen. Um Ronny weiter von seiner Angst abzulenken schaltete ich den Fernseher ein und auf den Kanal Kika. Dort bringen sie immer in der Nacht verschiedene kurze Clips mit "Bernd das Brot". Er kannte und mochte auch diesen "Bernd", aber nun passierte das, mit dem ich überhaupt nicht gerechnete hatte: Er bekam mitten in seinem Kruppanfall einen Lachanfall. Trotz dem Ernst der Lage hörte sich das sehr lustig an. Das klang so komisch, das Ronny über den Ton seines Lachens immer mehr lachen musste. Ich konnte mich auch noch kaum halten vor lachen, bis ich mir dachte das dies auch nicht gute für die geschwollenen Schleimhäute gut sein konnte. Also unterdrückte ich mein Lachen, und war jetzt damit beschäftigt in von seinem Lachanfall zu beruhigen.

Dies gelang mir, nachdem ich den Sender vom Kika auf Bayern 3s Spacenight umschaltete wo die immer so schöne (und langweilige) Weltraum- und Planetenaufnahmen zeigen. Nach also einer dreiviertel bis einer Stunde war der Kruppspuk komplett vorbei und wir gingen beide ziemlich geschafft ins Bett.

Ingo Schwedler aus Train/Bayern.

PS: Heute, so gegen 21.30 Uhr (also die Nacht darauf)  kam Ronny aus seinem Bett (was er sonst nie macht) und fragte ob er denn "Bernd" schauen könnte.... :-)

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Krupp bei einem Baby

Ich hatte letzen Dienstag ein Krupperlebnis seit dem sitz ich vor dem PC und informiere mich.

Ich habe 3 kleine Kinder. 2 Jungs von 4 und 2 und ein Mädchen von 5 Monaten. Ich habe mit beiden Jungs niemals ein Problem wegen Krankheiten gehabt.
Nun bei dem Mädel schon - am Dienstag Abend legte ich sie wie immer um 19 Uhr zum schlafen. Sie schlief sofort ein, die Jungs gehen dann ein halbe Stunde später - sie waren ziemlich fertig weil die Jungs beide einen Erkältunginfekt hatten. Melissa war kerngesund.

Gegen 20.30 Uhr hustet das Melissa. Ich sagte super nun hat es sie auch erwischt. Naja morgen wieder zum Doc gehen. Dabei blieb es nicht: gegen 21.30 Uhr fing sie auf einmal an zu husten und nach Luft zu ringen, dass mir jetzt noch die Tränen kommen weil ich in diesem Moment dachte "Das war's, so schnell ist kein Arzt hier".

Wir holten Melissa aus dem Zimmer und gingen ins Wohnzimmer. Ich wusste nicht was ich tun sollte es wurde immer schlimmer. Mein Mann rief den Notarzt. Es kam mir vor wie Stunden. Es brauchte 5 Minuten, dann war der Arzt da. Sie gaben Melissa diese Zäpfchen. Ich sollte mich anziehen, das Kind anziehen und ab ging's mit Blaulicht ins KH. Im Krankenwagen sagte er mir das keine Lebensgefahr mehr besteht das beruhigte mich -- Melissa beruhigte sich dann schlagartig auch.

2 Nächte lag ich im KH und Melissa hatte nur noch leichten Husten. Ich kam nach Hause, weiß was ich tun muss wenn noch Mal was ist. Uns warm anziehen RUHIG BLEIBEN raus an die Luft. Dann Zäpfchen wenn sie sich nicht beruhigt und wenn nach 30 Minuten immer noch keine Besserung ist wohl wieder ins KH. Nun weiß ich was KRUPP ist ich hoffe ich erlebe sowas nicht zu oft; es ist schrecklich.
 

Angelika

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Meeresluft

Unser Sohn, Jan, ist nun 8 Jahre alt. Den ersten Anfall bekam er im Alter von 2 Jahren. Für mich als übersensibler Vater war diese erste Nacht der reine Horror. Meine Frau blieb da etwas besonnener. Sowieso treffen mich alle Krankheiten und Verletzungen bei meinem Sohn besonders hart und ich wünschte mir, dass es mich an seiner Stelle treffen sollte. Nun wieder zurück zum Wesentlichen.

Jan kam dann mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus und blieb dort einige Tage, so geschah es auch die Jahre danach. Die Behandlung der Symptome mit Cortison und kaltem Dampf war effektiv, konnte die Krankheit selbst jedoch nicht heilen. Wir haben dann mehrer Ärzte und Heilpraktiker aufgesucht.

Der entscheidende Wandel stellte sich dann bei unserem letzten Urlaub 2004 in Rumänien ein. Nebenbei: meine Frau ist gebürtige Rumänin. Wir waren bei einem (in Rumänien) bekannten Arzt, der uns den Tipp gab: Wir sollten öfters mit Jan ans Meer fahren. Das ist einfach, das machen wir sowieso ein- bis zweimal im Jahr. Allerdings war es so, dass sich der Pseudokrupp ausschließlich im Winter eingestellt hat. Und im Winter fahren wir eben nicht ans Meer. Dann muss eben das Meer zu uns, dachte ich mir.

Wir haben nun ein kleines Elektrogerät gekauft, das in der Nacht ionisiertes Meersalz in die Raumluft abgibt.

Vor drei Tagen kam unser Sohn wieder mit den typischen und uns sehr bekannten Anzeichen zu uns ins Schlafzimmer. Wir haben das Gerät dann zum ersten Mal getestet. Die Symptome verschwanden sofort, und ich meine tatsächlich sofort.

Wir haben es uns angewöhnt, bei unseren Rumänienfahrten Ärzte aufzusuchen. Wir haben dort auch sehr gute Erfahrungen mit Hautärzten und Allgemeinärzten gemacht.

Insbesondere von den deutschen Ärzten und Heilpraktikern bin ich sehr enttäuscht.

Grüße, Helmut

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